Charaktervorstellung Escanor

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Escanor
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Charaktervorstellung Escanor

Beitrag von Escanor » Mo 11. Feb 2019, 02:14

Name: Escanor
Alter: 25
Vor der Verbannung: Kriegshäuptling der Eiswölfe


Er saß im Dickicht und beobachtete den feindlichen Stamm wie er in Richtung seines Dorfes marschierte.
"Wann hört das endlich auf? Warum dieser ständige Krieg?", dachte Er.
Er war noch jung, sehr jung. Eigentlich war er zu Jung für das Amt das er bekleidete.
Escanor wartete auf den richtigen Moment um das Signal für den Angriff zu geben. Langsam schaute er über die linke
Schulter und sah seinen besten Freund der ihm grimmig zunickte, danach über die rechte und erblickte seinen Bruder der es Ihm gleichtat.
Sie sahen nervös aus, waren aber dennoch konzentriert.
Escanors nahm langsam den Bogen von seinem Rücken und legte einen Pfeil auf die Sehne. Er legte an und zielte auf eine der berittenen Leibwachen des feindlichen Häuptlings... und schoss. Der Pfeil schnellte von der Sehne und der geflügelte Bote des Todes summte durch die Luft und traf den Reiter zwischen die Schultern.
Dieser seufzte nur Kurz und brach im Sattel zusammen. So brach die Hölle an...
Das war das Signal für den Rest seines Stammes. Überall aus dem unterholz traten seine piktischen Krieger, die Gesichter mit wilder Kriegsbemalung geschmückt.
Er warf den Bogen zur Seite und stand auf....
Escanor wollte das alles nicht jedoch blieb Ihm keine Wahl. Er nahm seinen mächtigen Kriegshammer und machte sich auf in das Schlachtengetümmel.
Sein Ziel hatte er immer vor Augen. Der feindliche Häuptling... Escanor hieb nach rechts und nach links. Mit jedem Schlag hörte er Knochen bersten und Schmerzensschreie.
Blut spritte auf seine Rüstung und sein Gesicht. Es vermischte sich mit seiner Kriegsbemalung, mit dem Ergebnis das er wie der Bote des Todes Höchstpersönlich aussah. Für einen Augenblick blickte er nach hinten nur um zu sehen wie sein Bruder von einem feindlichen Stammeskrieger zurückgedrängt wurde. Noch bevor er helfen konnte nutzte der feindliche Krieger eine Finte, duckte sich unter dem Schwert durch und stach seinem Bruder einen Dolch ins Herz. Für Escanor blieb die Zeit stehen, als ob er ferngesteuert werden würde, ließ er den Hammer fallen und nahm eine Wurfaxt vom Gürtel und warf sie mit tödlicher Präzision in Richtung Feind.Er sah zu wie die Axt dem Pikten den Schädel
spaltete und als er sich umdrehte um seinen Weg fortzusetzen stand plötzlich mit einem von Hass verzerrten Blick der feindliche Häuptling vor Ihm. Wenn er Ihn besiegen würde, dann wäre alles vorbei. Noch rasend vor Zorn hob er im Rennen den Hammer auf um den Krieg mit einem einzigen heftig geführten Schlag zu beenden....
Doch er traf nicht. Blitzschnell weichte der feindliche Kriegshäuptling aus und hieb mit seiner Axt in Richtung von Escanors rechten Arm. Er verfehlte, vollführte jedoch eine schnelle Drehung und hinterließ einen klaffenden blutigen Schnitt auf Escanors Brust, der gerade so noch ausweichen konnte. Der Schmerz zuckte durch seinen ganzen Körper.
Der feindliche Kriegshäuptlich schrie triumphierend auf während Escanor auf die Kniehe sank und zu seinem Gegner hochschaute...
"Würde es nun wirklich so für mich Enden? Das kann doch nicht so zuende gehen!! Ich habe versagt. Die Frauen, die Kinder und die Alten. Ich habe sie alle im Stich gelassen..."
Der Gegner nahm seinen Kriegshammer aus Escanors kraftloser Hand und hob Ihn hoch über seinen Kopf. Escanor senkte den Blick nicht. Sein Stolz war zu groß.
Geduldig wartete er auf das Ende. Er hieß es willkommen wie einen guten alten Freund, weil er wusste das dieser Tag im Leben eines Pikten viel zu früh kam, daher wurde von Kindesbeinen an darauf vorbereitet.
Die Augen des Pikten funkelten vor Siegesgewissheit, als er plötzlich stockte. Ein Pfeil hatte sich in seine Brust gebohrt. Kraftlos glitt Ihm der der Hammer aus Hand und fiel in den Boden, wo sich Blut mit Matsch vermischten. Escanor sah sich um nur um zu sehen das es sein bester Freund war der langsam näher kam und neben Ihm zum stehen kam.
Eine Hand erschien vor Escanors Blickfeld. Langsam fasste er sie und ließ sich hochziehen.
Sein Freund Sagte dann mit ausdruckslosem Blick:"Du bist ein Versager". Gleich nachdem die Worte ausgesprochen waren gab er Ihm eine Kopfnuss und Escanor wurde bewusstlos.
Als er wieder zu sich kam lag er in der Wüste. Seine wunden waren Notdürftig behandelt. Er setzte sich erst einmal und schwor sich das er nie wieder Verantwortung übernehmen werde und das er von nun an im Exil als Einsiedler leben würde. Das er nicht mehr so schnell vertrauen würde.
In der ferne erspähte er eine Stadt. Er machte sich auf den Weg...

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